Wo Interface-Design auf echtes Verstehen trifft
Wir haben 2017 klein angefangen – mit der Überzeugung, dass gutes Frontend mehr ist als nur hübsche Oberflächen. Es geht darum, wie Menschen mit digitalen Produkten interagieren und warum manche Interfaces einfach funktionieren, während andere frustrieren.
Unser Weg bis heute
Jede Station hat uns geprägt. Nicht alle Entscheidungen waren einfach – aber jede hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind.
Die ersten Schritte in Berlin
Angefangen haben wir zu zweit in einem Coworking-Space in Kreuzberg. Damals hieß es vor allem: Projekte annehmen, lernen, besser werden. Unsere ersten Kunden waren kleine Startups, die jemanden brauchten, der ihre Ideen nicht nur umsetzt, sondern mitdenkt.
Erste eigene Räume und Team-Wachstum
Wir zogen in die Adalbertstraße und stellten drei weitere Designer und Entwickler ein. Der Fokus verschob sich – wir wollten nicht nur Aufträge abarbeiten, sondern Standards setzen. Accessibility wurde zu einem zentralen Thema für uns, weil wir merkten, wie oft es vernachlässigt wird.
Spezialisierung auf Frontend-Architektur
Wir haben aufgehört, alles für jeden zu machen. Stattdessen konzentrierten wir uns auf das, was wir wirklich gut können: durchdachte Frontend-Systeme bauen, die skalieren und wartbar bleiben. Das bedeutete auch, kleinere Projekte abzulehnen – eine der härtesten, aber besten Entscheidungen.
Bildungsprogramme und Workshops starten
Wir begannen, unser Wissen weiterzugeben. Nicht in Form von schnellen Online-Kursen, sondern als intensive Workshop-Reihen über mehrere Monate. Die Nachfrage überraschte uns – und zeigte, wie groß der Bedarf an fundierter Frontend-Ausbildung wirklich ist.
Neue Partnerschaften und Ausblick
Heute arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, die langfristig denken. Wir entwickeln nicht nur Interfaces, sondern helfen Teams dabei, ihre eigene Design- und Entwicklungskultur aufzubauen. Für Herbst 2025 planen wir ein erweitertes Bildungsprogramm mit Fokus auf moderne CSS-Architekturen.
Was wir erreicht haben
Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte – aber sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Von kleinen Interface-Verbesserungen bis zu kompletten Design-System-Migrationen
Genug Zeit, um die wichtigsten Fehler schon gemacht zu haben – und daraus zu lernen
Designer und Entwickler, die ihre Skills in unseren Programmen erweitert haben
Jeder mit eigenem Spezialgebiet, alle mit Leidenschaft für sauberen Code und nutzerzentriertes Design
Warum wir machen, was wir machen
Frontend-Entwicklung wird oft unterschätzt. Man denkt, es geht nur darum, Designs in Code zu übersetzen. Aber die Realität ist komplexer. Ein Interface kann visuell perfekt aussehen und trotzdem unbrauchbar sein, weil die Performance nicht stimmt oder die Accessibility ignoriert wurde.
Wir haben zu oft gesehen, wie Projekte scheitern, weil Frontend als nachrangig behandelt wurde. Dabei ist es der Teil, mit dem Menschen tatsächlich interagieren. Wenn ein Button nicht reagiert oder ein Formular auf dem Smartphone unbenutzbar ist, dann spielt es keine Rolle, wie brilliant das Backend ist.
Deshalb nehmen wir uns Zeit für Details. Wir testen auf echten Geräten, nicht nur im Browser-Inspector. Wir schreiben Code, der auch in zwei Jahren noch verständlich ist. Und wir fragen uns immer: Würde das auch für jemanden funktionieren, der zum ersten Mal damit arbeitet?
Die Menschen hinter selvarinoxa
Flemming Dörr
Lead Frontend Architekt
Hat 2017 selvarinoxa mitgegründet, nachdem er bei mehreren Agenturen frustriert feststellen musste, wie oft Frontend als Nebensache behandelt wird. Flemming glaubt daran, dass gute Architektur unsichtbar sein sollte – sie funktioniert einfach, ohne dass man darüber nachdenken muss.
Silja Vetterlein
Design System Spezialistin
Kam 2019 zu uns und hat seitdem mehr Design-Systeme aufgebaut, als sie zählen kann. Silja ist bekannt dafür, dass sie keine halben Sachen macht – entweder wird ein System richtig dokumentiert, oder gar nicht. Ihre Workshops über Component-Architekturen sind legendär anstrengend und gleichzeitig extrem wertvoll.
Wie wir zusammenarbeiten
Wir haben keine strikten Hierarchien. Wenn jemand eine bessere Lösung hat, dann setzen wir die um – egal, von wem sie kommt. Das bedeutet manchmal längere Diskussionen, aber am Ende bessere Ergebnisse.
Unsere Projekte starten immer mit einem gemeinsamen Workshop. Nicht, weil das so üblich ist, sondern weil wir aus Erfahrung wissen: Die ersten Annahmen sind fast nie vollständig. Erst wenn wir verstehen, wie ein System wirklich genutzt wird, können wir sinnvolle Entscheidungen treffen.
Code Reviews sind bei uns Standard. Nicht zur Kontrolle, sondern zum Lernen. Jeder im Team schreibt Code anders, und genau das macht uns stärker. Wir lernen voneinander und verbessern uns kontinuierlich.